Anlässlich der Vorstellung der OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2020”, äußert der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Wolfgang Waldmüller:

„Mit der OECD-Studie haben wir es amtlich: Die duale Ausbildung in Deutschland ist unser bildungspolitisches Aushängeschild, sie ist der leistungsfähigste Teil unseres Schulwesens. Sie sichert den Übergang ins Erwerbsleben und begründet die wirtschaftliche Stärke Deutschlands.

Ich habe mir erlaubt, die OECD-Studie mit einem freundlichen Anschreiben direkt an das Bildungsministerium weiterzuleiten. Die landespolitischen Stellschrauben zur Stärkung der Dualen Ausbildung sind in meinen Augen nämlich leider etwas eingerostet: Das zeigt sich vor allem beim Azubi-Ticket. Viel früher als in anderen Bundesländern forderte die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern die Einführung eines solchen Tickets. Bei der Umsetzung der Forderung haben uns mittlerweile aber so ziemlich alle anderen Bundesländer überholt. So richtig froh macht mich das nicht.

Außerdem stellt die OECD-Studie fest, dass immer mehr Jugendliche die akademische einer beruflichen Ausbildung vorziehen. Hier sehe ich mich in meiner langjährigen Forderung nach Nachjustierung der Berufsfrühorientierungsrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern bestätigt. Zumindest muss endlich eine gleichwertige Behandlung von beruflicher und akademischer Bildung auch in der Sekundarstufe II etabliert werden.

Ich bin zudem dafür, wieder über eine Dezentralisierung der Berufsschulstandorte nachzudenken. Die Digitalisierung kann dazu beitragen, auch vergleichsweise exotische Ausbildungsberufe an mehreren Standorten zu unterrichten. Daten statt Schüler reisen zu lassen, finde ich naheliegend.

Schlussendlich zeigt die OECD-Studie auch, dass die Duale Ausbildung als vermeintliche Hürde für einen Europäischen Binnenarbeitsmarkt über Jahre zu Unrecht schlecht geredet wurde. Mit Grauen denke ich zurück an die Diskussion über die Abschaffung des Meisterdiploms. Ich stelle fest: Wenn die Duale Ausbildung Garantin für die Wirtschaftsstärke Deutschlands ist, dann sollte auch die EU unser Berufsbildungssystem nicht als Hürde, sondern als Vorbild betrachten.“

Kritisiert der Landtagsabgeordnete Wolfgang Waldmüller mit Blick auf die am Mittwochabend von den Parchimer Stadtvertretern abgelehnte Fusion der Sparkassen Parchim-Lübz und Mecklenburg-Schwerin. Es war keine Entscheidung für oder gegen eine Fusion im Sinne von künftiger Schlagkraft und Erfolg eines dann großen Institutes. Es war vielmehr eine Entscheidung gegen Druckmacherei von oben. Denn genau das ist am Mittwochabend im Parchimer Rathaus wieder passiert. Wir als CDU haben den Ton und Umgang in diesem Fusionsprozess schon lange kritisiert. Anstatt auf Augenhöhe zu verhandeln und offen und ehrlich die noch ausstehenden Punkte zum Filialnetz, zur künftigen Zuordnung der Geschäftsfelder für die Standorte und damit verbunden der Arbeitsplätze schriftlich zu vereinbaren, hat man von Beginn an nur auf Druckmacherei gesetzt.

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Was heißt denn hier „Pleite-Sparkasse“ erbost sich der Parchimer Landtagsabgeordnete Wolfgang Waldmüller über einen Kommentar aus Schwerin. Ein Blick auf die Eigenkapitalveränderungen hätte da abhelfen können. Das man auch in der Region der Sparkasse Parchim-Lübz nicht in Jubelschreie zur anstehenden Fusion mit der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin verfällt, ist wohl kein Geheimnis. Es war zu jeder Zeit klar, dass die Sparkasse Parchim-Lübz deutlich kleiner ist und man beide Institute nicht miteinander vergleichen könne. Wer das tut, vergleicht Äpfel mit Birnen, kontert Waldmüller. Schließlich ist die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin bereits aus einer Fusion der SPK Ludwigslust und SPK Schwerin hervorgegangen und hat so in den zurückliegenden Jahren erheblich an Schlagkraft gewonnen. Und um nichts anderes soll es auch diesmal gehen. Es soll und muss niemand gerettet oder gefährdet werden.

Ganz im Gegenteil: Schwerin werde erheblich profitieren. Nicht zuletzt soll die Landeshauptstadt Hauptsitz und Sitz der wichtigen Köpfe sein. Auch die prognostizierten Zahlen für die dann kommenden Jahre können sich sehen lassen. Da bekommt auch Schwerin ein großes Stück mehr vom Kuchen ab. Manchmal hilft es da, einen Blick in die Zahlen auch des eigenen Institutes zu werfen, kritisiert Waldmüller. Es ist eher so, dass die bisherigen Mitträger der Sparkasse Parchim-Lübz, die Städte Parchim, Lübz und Sternberg so gut wie leer ausgehen. Der bislang stolze Sparkassenhauptsitz in der Kreisstadt wird nach der aktuellen Planung zum zahnlosen Tiger, wichtige Geschäftsfelder sollen wegverlegt, Filialen geschlossen und auch die dann noch zu erwartenden Gewerbesteuereinnahmen sollten in Zahlen hinterfragt werden. Ganz zu schweigen vom künftigen Mitspracherecht der Stadtväter. Auch dazu müssen feste Regelungen her. Liest man das Gutachten, kann ich mich des Eindrucks nicht verwehren, dass das im gesamten Landkreis verbleibende Filialnetz zwar mitspielen und erwirtschaften darf, aber nicht die Regeln bestimmt. Und das, obwohl der Landkreis 60 Prozent der Anteile halten wird. Das verstehe wer will. Da würde ich mir in der heißen Phase der Verhandlungen mehr Kampfgeist wünschen. Denn schließlich haben die Bürgermeister, der Landrat, die Stadtvertreter und Kreistags- und Zweckverbandsmitglieder das letzte Wort, betont Waldmüller.

Keines der beiden Institute muss aus heutiger Sicht fusionieren. Wenn es denn aber trotzdem gewollt ist und man sich für die Zukunft auf dem Markt noch besser aufstellen möchte, kann man das tun, aber bitte auf Augenhöhe. Dazu gehört für mich, die neue Stärke einer großen Sparkasse auch auf dem Gebiet der jetzigen Sparkasse Parchim-Lübz sichtbar zu machen und das neue „WIR“ auch zu leben. Wer von oben herab auftritt, hat das Ziel dieser Fusion nicht verstanden. Denn am Ende geht es immer um Menschen, ob Mitarbeiter oder Kunden, so Wolfgang Waldmüller abschließend.

Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat heute über die Zukunft der MV Werften diskutiert. Anlass sind Turbulenzen beim Mutterkonzern Genting. Hintergrund sind finanzielle Verluste infolge der Corona-Pandemie. Hierzu erklärt der Wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Wolfgang Waldmüller:

„Die Werften bilden die industriellen Kerne unseres Landes. Mit den Werften verbunden ist eine erhebliche Wertschöpfung, auf die unser Land dringend angewiesen ist. Ich halte deswegen überhaupt nichts davon, die Zukunft der Werften infrage zu stellen.

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Ich habe mich heute auf den Weg nach Lübz gemacht und konnte dort Frau Ahrens, der Vorsitzenden des Schulfördervereins der Grundschule die frohe Nachricht über den bewilligten Zuwendungsbescheid aus den Mitteln des Strategiefonds des Landes M-V in Höhe von 22 000,00 € überbringen. Der Dank des Fördervereins gilt hierbei ebenfalls im großen Maße Gerd Holger Golisz, der das Vorhaben der Schule von Beginn an sehr engagiert unterstützt hat.

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Heute habe ich mich, nach nun doch längeren Einsatz, auf den Weg nach Tempzin gemacht und konnte der Kirchgemeinde Brüel die Botschaft überbringen, dass die Förderung für die dringend benötigten Mittel zur Realisierung einer geplanten Restaurierung der Bleiglasfenster für das Kirchenschiff auf der Südseite der Kirche mittels Zuwendungsbescheid positiv entschieden ist. Ich freue mich sehr für die Kirchgemeinde und seinem aktiven Förderverein.

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