Anlässlich eines Gespräches der CDU-Fraktion mit Vertretern des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes und des Landestourismusverbandes aus Mecklenburg-Vorpommern äußerte der Wirtschaftspolitische Sprecher, Wolfgang Waldmüller:

„Der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern ist systemrelevant. Das zeigt sich nicht nur in Regionen unseres Bundeslandes, die faktisch zu einhundert Prozent vom Tourismus leben. Deswegen bereiten mir die wirtschaftlichen Einbußen im Tourismus in Folge der Corona-Pandemie große Sorgen.

Nicht nur, weil Verluste, z.B. aus dem Ostergeschäft, nicht wieder eingefahren werden können. Sondern vor allem, weil der eigentliche Härtetest für die Branche erst in der winterlichen Nebensaison spürbar werden wird. Wir brauchen weitere Hilfen für den Tourismus, eine Fristverlängerung der Mehrwertsteuersenkung könnte ein Beitrag sein.“

Der Präsident des Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Mecklenburg-Vorpommern e.V., Lars Schwarz ergänzte: "Die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Speisen ist für das Gastgewerbe richtig und wichtig. Sie schafft für gastronomisch geprägte Betriebe den dringend benötigten finanziellen Spielraum, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern und die zum Überleben notwendigen Kredite bedienen zu können. Da uns die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise in der Branche über Jahre begleiten werden, ist eine Verlängerung oder gegebenenfalls Entfristung der Absenkung der Mehrwertsteuer auf Speisen, nicht zuletzt auch mit Blick auf den Erhalt von Unternehmen und damit von Arbeitsplätzen für Mecklenburg-Vorpommern, das dringende Gebot der Stunde."