An selbstbewusster Wirtschaftspolitik festhalten

Wirtschaftsminister Harry Glawe stellte heute in Schwerin den aktuellen Wirtschaftsbericht Mecklenburg-Vorpommerns vor. Hierzu äußerte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Wolfgang Waldmüller:


„Seit 2006, dem letzten Jahr der Rot-Roten Landesregierung, ist der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ungebrochen. Während seitdem circa 50.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstanden sind, hat sich die Zahl der Arbeitslosen halbiert. Es macht sich bemerkbar, dass die Förderpolitik konsequent auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, statt auf einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor ausgerichtet ist. Das zahlt sich für die Menschen im Land aus: Unser Bruttoinlandsprodukt ist auf einem Rekordhoch. Hervorzuheben ist insbesondere die Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe, sie ist in dieser Wahlperiode im zweistelligen Bereich gewachsen.

Die erfolgreiche Werbung um Ansiedlungen und Erweiterungen ist unter anderem ein Ergebnis der Standortoffensive im Ausland. Im Werben um weitere Investoren für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern dürfen wir deswegen nicht nachlassen. Im Gegenteil: Mecklenburg-Vorpommern hat allen Grund, an einer selbstbewussten Wirtschaftspolitik festzuhalten.

Zu diesem Selbstbewusstsein sollte in meinen Augen aktuell auch ein klares parteiübergreifendes Bekenntnis zu unserem Werft-Standort in Wolgast gehören. Selbstbewusstes wirtschaftspolitisches Handeln im Interesse des Landes beinhaltet zum Beispiel einen konsequenten Einsatz für die vakanten Exportgenehmigungen für die an der Wolgaster Werft zu bauenden Patrouillenboote.“